Buch “Die gewaltsame Italianisierung der Familiennamen in Südtirol”

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Artikelnummer: stf-bu-0018

Ettore Tolomei, der Erfinder des „Alto Adige”, hat nicht nur Süd-Tirols Ortsnamen, sondern auch sämtliche Familiennamen italianisiert. Sinn und Zweck seiner Aktion war in beiden Fällen derselbe: Tirol südlich des Brenners sollte flächendeckend mit einem Mantel der Italianität überzogen werden.

Dieses Buch ist eine Neuauflage von Tolomeis „Namensbuch“ aus dem Jahr 1936 mit Kommentaren von Sepp Mitterhofer, Dr. Eva Klotz und Dr. Cristian Kollmann.

Die gewaltsame Italianisierung der Familiennamen in Südtirol. Wie wäre heute mein Familienname?

Ettore Tolomei, der Erfinder des „Alto Adige”, hat nicht nur Süd-Tirols Ortsnamen, sondern auch sämtliche Familiennamen italianisiert. Sinn und Zweck seiner Aktion war in beiden Fällen derselbe: Tirol südlich des Brenners sollte flächendeckend mit einem Mantel der Italianität überzogen werden. Die Grundlage für die pseudoitalienische Familiennamengebung bildete das Buch „La restituzione del cognome atesino. Elenco dei cognomi dell’Alto Adige”, das im Jahr 1935 vom „Istituto di studi per l’Alto Adige” herausgegeben wurde. Die so genannten „Übersetzungen” der Süd-Tiroler Familiennamen in diesem Buch klingen zu Recht befremdend, ja gar absurd, während einige zum Schmunzeln verleiten. Eva Klotz hätte sich beispielsweise aussuchen können, ob sie Dal Ceppo, Maglio oder Colodi heißen wollte. Sie fragen sich jetzt: Wie wäre mein Familienname heute? In diesem Buch erfahren Sie es!

Der Grund für den Nachdruck ist folgender: Am Beispiel der Familiennamen sollte der Leser nicht nur zum Schmunzeln angeregt werden, sondern einmal mehr erkennen, dass unsere Familiennamen, genauso wie unsere Ortsnamen, ein wesentlicher Bestandteil unserer sprachlich-kulturellen Identität sind. Wenn wir uns dessen bewusst sind, müssen wir uns folglich umso mehr dafür einsetzen, dass, so wie die erfundenen Familiennamen, auch die erfundenen Ortsnamen bald der Geschichte angehören, damit wir eines Tages auch über diese künstlichen Begriffe, angefangen bei „Alto Adige”, nur mehr lachen können.

Dieses Buch ist eine Neuauflage von Tolomeis „Namensbuch“ aus dem Jahr 1936 mit Kommentaren von Sepp Mitterhofer, Dr. Eva Klotz und Dr. Cristian Kollmann.

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